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Valentinsbräuche

In der Schweiz ist der Valentinstag dazu da, sich tief in die Augen zu schauen, einander zu sagen, wie lieb man sich hat und sich natürlich zu küssen. Küsse gehören dazu … und natürlich Blumen. Aber es gibt auch andere Bräuche.
In Italien treffen sich Verliebte an Brückengeländern, wo sie ein mit ihren Initialen versehenes Vorhängeschloss anbringen, den Schlüssel ins Wasser werfen und sich dabei etwas wünschen. In Spanien schenkt man nicht nur der oder dem Herzallerliebsten eine Rose, sondern auch Freunden und Familienmitgliedern. Hier bestimmt allerdings die gewählte Farbe, was man ausdrücken will. Denn Rot steht für Liebe und Leidenschaft, Weiss für Frieden und Gelb für Freundschaft. In Finnland heisst der Valentinstag „Ystävänpäivä“ und ist dazu da, Freundschaften zu pflegen. Allerdings macht man das anonym, so dass jemand, der am Valentinstag Blumen und Karten erhält, erst raten muss, wer sie ihm geschickt hat.

In weissrussischen Schulen hingegen geht am Valentinstag „die Post ab“. Denn dort werden so genannte „loveboxes“ aufgestellt, in die alle Schüler ihre selbst verfassen Liebesbotschaften einwerfen können. Von einem Valentins-Postboten werden die Zettelchen an die Empfänger verteilt, sodass man die Möglichkeit hat, auch bislang heimlich Angeschmachteten ein Liebeszeichen zu geben.

 

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